Spitzensport, Breitensport und soziales Engagement - Bikeaid und Team Coogee Saar fusionieren
2005 bat mich Eric Haus aka Scotty externer Link, das Logo für seinen Verein Bikeaid zu entwerfen. Seine Idee, sportliche Ambitionen mit sozialem Engagement zu verbinden, findet seitdem enormen Anklang. Aus einem kleinen Verein ist durch die Fusion mit dem saarländischen Straßenteam Coogee eine mittlerweile 300-köpfige Community geworden. Der Saarländische Rundfunk externer Link berichtete:
Design for help
Ich freue mich sehr darüber, dass ich mit meinem Bikeaid-Logo einen Beitrag zu diesem Erfolg beitragen kann; und es macht mich stolz, dass das Biekaid-Logo im nächsten Jahr auf nationalen und internationalen Fahrradveranstaltungen präsent sein wird. Ich wünsche Bikeaid externer Linkviel Erfolg. Keep on riding Scotty!
Mein Vater fuhr 1950 mit seinem Freund Helm(ut) von Wadern nach Sète - Südfrankreich. Circa 930 km in 4 Tagen. Ausrüstung: zwei Räder ohne Gangschaltung, circa 22 kg Gepäck, keine moderne Sportbekleidung, kein Doping - aber ‘ne Menge Spaß. Das und der Klimawandel gab mir zu denken. Also habe ich mein altes Mountainbike gestrippt und ein Singlespeed daraus gemacht, als tägliche Erinnerung und als klimafreundliches Transportmittel zur Arbeit. Vielleicht fahre ich irgendwann mal diese Südfrankreich-Tour - mit meinem Singlespeed…
Aus aller Herren Länder
Der Rahmen: ein Kona externer Link CinderCone (USA), der mich seit ca 16 Jahren trägt
Sattel (und Satteltasche): Brooks externer Link (England) - ein geiles Sitzmöbel für den täglichen Weg zur Arbeit und fürs Cruisen
Felgen: Mavic (Frankreich), 26,5 Zoll CXP 33
Reifen: Michelin Race Pro (Frankreich)
Naben: Alleycat Nabensatz von Fixie Inc. Die Hinterradnabe ist eine FlipFlop-Nabe; d.h. wenn ich das Rad beim Einbau umdrehe , fahre ich ein fixed Gear - also ein Rad mit Starrnabe
Bremsgriffe: meine alten Shimano Dx-Komponenten und V-Brakes(Japan)
Mein Talisman: JOKER (von einem schwedischen Möbelhaus)
Mein Dank gilt allen, die mir beim Aufbau dieses wunderbaren Fahrrades geholfen haben:
Meinem Vater, dem “eisernen Justav”, für die tollen Stories und die Hilfe bei der Montage
Dem Entlackungszentrum Zweibrücken für die professionelle Entlackung des Rahmens und der Lebenshilfe Püttlingen für die perfekte Pulverbeschichtung (Paint it black!)
Jetzt ist es endlich raus: Jan Ullrich ist in Wirklichkeit aus un(t)adligem Rennstall: Sein wirklicher Name ist Unfreiherr Janus von Ullrichshausen und er reitet immer auf seinem T-Mobil.
Irgendwie erinnert er mich an einen armen Anglerfisch, der sich selbst fressen will. Na denn: Petri Heil!
alpencross externer Link veranstaltet im zweiten Jahr das Monte Schlacko Uphill Race für Mountainbiker.
Up, up and away
Der Monte Schlacko, ein künstlicher Berg aus den Schlacken der ehemaligen Eisen-Hütten des Saarlandes, ist Schauplatz für das sportliches Event mit Kultstatus.
Die saarländischen Alpen mit ihren Ausläufern erstrecken sich über Ensdorf, Schwalbach und Püttlingen. Sie sind ein ideales Revier für MTB-Freaks.
So hoch die Beine tragen: Das Monte Schlacko Uphill Race ist Sport und Fun. Es gibt zwei Disziplinen:
Das UPHILL-RACE. Wer ist am schnellsten?
Auf einer Streckenlänge von 1,5 km müssen ca. 135 Höhemeter überwunden werden. Das Problem sind die letzten 250 Meter: auf losem Schotter muss eine Steigung von ca 30% gemeistert werden.
Der HILL-CLIMB. Wer kommt am höchsten?
Die Schlacko-Steilstrecke hat eine Länge von ca. 350 Metern und eine Steigung von bis zu 33%. Wer am weitesten kommt, wird “Schlacko-King”!
Das Monte Schlacko Uphill Race hat definitiv das Potential zum Kult-Event. Meldet Euch hier online externer Link an. Aber beeilt Euch! Zum jetzigen Zeitpunkt haben sich bereits über 20 Biker angemeldet und die Teilnehmerzahl ist auf 120 beschränkt. Viel Glück wünscht Euch Fritz Quadrata.
Übrigens: FQ sponsort das Monte Schlacko Uphill Race 02 mit der Gestaltung des Leadmotivs. Go Alpencrosser!
Man nehme einen Alu-Rahmen, 2 Bremsen, ein Sattel, 2 Räder und 2 Pedale und eine 46/16 Übersetzung: fertig ist das kultige City-Bike von altabikes externer Link.
Vorbild Fahrrad-Kurier
Für das altabike standen die Räder der Fahrradkuriere in New York, London und Tokyo Pate: ohne technischen Schnick Schnack, auf ein Minimum reduziert, um Wartungszeiten und -Kosten zu sparen. Mir persönlich gefallen die fetten Schweißnähte nicht, aber ansonsten hat das Teil Kultpotential. Das liegt nicht zuletzt an der Werbekampagne für das altabike : Stadtmenschen mit dicken Oberschenkeln dank fehlender Schaltung; Freaks, die ihr Rad lieben und es neben dem Arbeitsplatz oder dem Bett stehen haben, wenn sie nicht gerade damit durch die City flitzen.
Die Tour de France ist endgültig zur Tour de Farce geworden: zuerst die positive Blutprobe von “Rudis Sohn”, die nie und nimmer nicht von Jan Ullrich stammt. Dann die wundersame Wiedergeburt von Floyd Landis nach seinem Einbruch auf der 16. Etappe nach La Toussuire.
EPOlepsie und Harndrang
Das ist ein harter Testosteron an unseren Wahrheitsglauben. Dabei hat der potente Floyd doch an dem Abend nur kräftig Whisky und Bier gesoffen und war tags drauf nur so schnell, weil er dringend mal musste. Ist doch nur menschlich. Menschlich ist aber auch Moral. Und die sollte bei einem solchen globalen Sportevent Vorfahrt haben; und nicht das Geld.
Freiwilliges soziales Radjahr
Wie kann man dem Problem Doping im Radsport Herr werden? Mein Vorschlag: Alle Fahrer, die gedopt haben, sollten ein freiwilliges soziales Radjahr machen, d.h. bei der nächsten Tour de France unentgeltlich als Wasserträger des Peloton mitfahren, oder Mittagstisch auf Fahrrädern. Man könnte Sie als Fahrradkuriere für eilige Blutkonserven einsetzen oder zur Stromerzeugung - bei den Wattzahlen, welche die Jungs erradeln, ist das bestimmt effektiv. Möglichkeiten gibt es genug.
Tour de Chance
Ich habe eine Bitte an die Macher der Tour: Sorgt dafür, dass die Tour wieder sauber wird und die Menschen wieder Lust haben, sich die Tour anzusehen.
Deshalb: No Dope - just sports!
Heute geht’s wieder auf die Piste. Wir (Horst, Jens und ich) starten heute zur Tour de Trance II. Diesmal steht Luxemburg und Obermosel auf dem Plan. Start ist in Merzig; erste Etappe bis Luxemburg Stadt. Am Freitag fahren wir weiter durchs Müllertal; dann über Echternach bis Welschbillig. Dritter Stopp am Samstag ist in Konz-Könen und Sonntag geht’s an Mosel und Saar zurück nach Merzig. Hoffen wir, dass der Wettergott mitspielt und wir nicht zuviel Wassertreten müssen.
Eine kleine Nachlese:
No rain? No, no, never!
Auf jeden Fall kann keiner von uns sagen, wir seien wasserscheu: Zwei Tage Wassertreten und einen Tag Radfahren; das ist die Bilanz unserer zweiten Tour de Trance. Einen detaillierteren Tourbericht und Fotos findet Ihr in Jens’ Blog “remlinger.de” externer Link
Samstag, 11. März: 4 Grad Celsius, Regenschauer und Gegenwind. Ein rauhes Klima für den Saisonstart. Immerhin 37 km haben wir hinter uns gebracht. Das gute Wetter kann kommen.
Unser kleiner Ausritt war gleichzeitig auch die erste Bewährungsprobe für unsere neuen Lenker: den Stratos 200 von Syntace externer Link.
Der Stratos ist kein normaler Rennlenker, sondern ein so genannter Multipositionslenker. Er hat keinen Unterlenker. Ich habe mich für den Stratos entschieden, da ich bei meinen Ausritten die Unterlenkerposition so gut wie nie nutze.
Pack den Stier bei den Hörnern
Hier ist meine erste Einschätzung: der Stratos externer Link ist sehr steif. Die Lenkung reagiert extrem präzise und ist spurstabil. Bei Anstiegen im Wiegetritt kann man den Stratos richtig an den Hörnern packen und in die Kurbel treten. Die Ultegra-Komponenten sind ergonomisch an den aufsteigenden Lenkerenden montiert. Bei der Montage ist darauf zu achten, dass der Hebelabstand zum Lenker groß genug ist, um Vollbremsungen ohne gequetschte Finger durchführen zu können. Die Führung der Bremszüge an der Aussenseite der Lenkerbiegung verbreitert in dem Bereich die Auflagefläche und macht den Stratos extrem griffig.
Fazit: Der Stratos macht einen sehr guten Eindruck; er ist leicht, stabil und lässt sich souverän und präzise steuern. Ich freue mich schon auf unsere nächste Tour.
Mud, sweat’n’tears: Dreck, Schweiß und Tränen lautet das Motto der Mountainbiker von alpencross.com externer Link. Dass die Jungs und Mädels auch Spass dabei haben, sieht man auf ihrer von Eric Haus - alias Scotty - erstellten Website. Und dass sie bei dem Spass auch noch an andere denken, beweist ihr Projekt BikeAid extener Link - Spenden aus den Bergen.
So funktioniert BikeAid: Ein Biker sammelt übers Jahr Höhenmeter. Dafür zahlt ein Sponsor 1 Cent pro gefahrenem Höhenmeter. Am Jahresende wird die Gesamtsumme aller teilnehmenden Teams an eine gemeinnützige Organisation gespendet. 2005 unterstützte BikeAid die Elterninitiative krebskranker Kinder im Saarland externer Link. Weiter so Alpencrosser!
Übrigens: Interessierte Sponsoren können dirket über die Website mit dem Bike-Aid-Team Kontakt aufnehmen. Und das haben Sie als Sponsor davon: eine Verlinkung und Nennung auf der Teamseite von Bike-Aid externer Link, positive Presse, den regionalen Bezug der Spendenaktion und das gute Gefühl, dass die Jungs und Mädels von Bike-Aid sich für Ihre gute Absicht die Berge raufquälen.